Jan Stárek
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Kunst ist für mich Offenheit und Standhaftigkeit zugleich – ein stetes Infragestellen von unwissendem Wissen, das sich Mensch nennt.
Bodhisattva II © Jan Stárek Zu veschwinden, dorthin zu gelangen, wo Klänge, Melodien, Farben und Linien ihre unvorhersagbaren, unberechenbare Kräfte ausdrücken, ist für mich eine zentrale «Aufgabe» des Schaffens.
Es gibt keinen Weg – also geh.
Mein künstlerisches Schaffen, sei es musikalisch oder bildnerisch, besteht nicht aus einer «Tätigkeit», welche ein Etwas zum Gegenstand hat wie: Ich tue was, stelle mir etwas vor, ich denke etwas, fühle etwas, will etwas etc.. Ich verschwinde, löse mich auf in einer Beziehung zum ?????
Diese Beziehung ist – sie hat kein Etwas – sie hat nichts. Im Grunde genommen existiere ich nicht mehr.
Geburt, Leben und Tod: Frage, Antwort – Scheitern.
Was bleibt? Die Conditio und der endlose Versuch*:
Lebendigkeit zu schaffen.
* «besser zu scheitern» (Samuel Beckett)
* «besser zu verschwinden» (Jan Stárek)
Jan Stárek •
Tußmannstraße 91 •
40477 Düsseldorf •
Deutschland
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